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Die Erdmandel (Cyperus esculentus) ist auch als Tigernuss bekannt und gehört zu den Graspflanzen. Ihre braunen, runden, essbaren Knollen wachsen unter der Erde.

Bekannt war die Erdmandel schon bei den alten Ägyptern, die den gesunden Saft aus diesen Knollen tranken und als Grabbeigaben reichten.

Viele Zivilisationen danach nutzen sie als bedeutsames Nahrungsmittel. Die Araber brachten die Erdmandeln nach Spanien. Die Pflanze wird seitdem vorwiegend in der Küstenregion Valencia kultiviert. Dort wächst die Erdmandel dank dem milden Mittelmeer Klima besonders gut. Aus dem Saft der Erdmandel stellen die Spanier ihr traditionelles Getränk mit dem Namen Horchata her. Der von Natur aus süssliche, nussige Eigengeschmack der Erdmandel macht die Horchata einzigartig und beliebt.

Die Erdmandel besteht aus vielen wertvollen Nährstoffen, die auf den menschlichen Organismus unterstützend und revitalisierend wirken.
Der Gehalt an ungesättigte Fettsäuren ist ähnlich hoch wie bei Olivenöl. Dieser hilft mit den enthaltenen Proteine und Enzyme die Verdauung zu erleichtern.

100 Gramm Erdmandeln enthalten folgende Nährstoffe:

 25 g Fett: die aus ungesättigten Fettsäuren bestehen und in seiner Zusammensetzung dem Olivenöl ähnelt.

 62 g Kohlehydrate: Davon sind 33g Ballaststoffe

 8 g pflanzliches Eiweiss


Enthält ebenfalls die Vitamine H (Biotin) und P (Bio-Flavonoid Rutin) sowie Eisen, Chrom, Kupfer, Mangan und Zink.

Übersicht der Vitalstoffe und Fettsäuren pro 100 Gramm:

  • 700 mg Kalium
  • 60 mg Magnesium
  • 150 mg Kalzium
  • 120 mg Phosphor
  • 62 % einfach ungesättigte Fettsäuren
  • 18 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 20 % gesättigte Fettsäuren

Die Erdmandel, eine echte Powerfrucht

Was sind Erdmandeln als Nährstofflieferant? Die Erdmandel speichert ihre Nährstoffe in den braunen Knollen an der Wurzel. Deshalb sind diese auch so besonders reich an wertvollen Nahrungsstoffen, die auch für den Menschen sehr gut verwertbar sind.

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